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  Fortbildung
Fortbildung und Workshops für Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen.
Verbandsarbeit
Wir setzen uns ein für eine Verankerung des Theaterspiels im Unterricht – und zwar in allen Stufen und an allen Schulformen.
Theatertreffen
Förderung von Theatertreffen. Kontakt zu und Vorauswahl der nordrhein-westfälischen Gruppen für das Schultheater der Länder.
Austausch
Erfahrungsaustausch und Fachinformation zwischen Spielgruppen und ihren Lehrerinnen und Lehrern.

 

Aktuelles

gee whiz! - vertritt NRW beim SDL

Die Jugendtheatergruppe der Gesamtschule Eiserfeld wurde dieses Jahr von der Jury ausgewählt und vertritt das Land NRW beim Schultheater der Länder 2018 in Kiel zum Thema Theater und Politik. Wir gratulieren sehr herzlich!

 

UNERHÖRT
Ein Stück von gee whiz! 

„ELTERN TREFFEN GUTE ENTSCHEIDUNGEN: MAMA WEIß ES BESSER, PAPA HAT SCHON VIEL ERLEBT. UND WO BLEIBEN MEINE ENTSCHEIDUNGEN?“

In einem Kinderzimmer leben Spielzeugpuppen, die als echte Erziehungs-Experten das Erwachsenwerden ihres Kindes begleiten und kommentieren.
„Das Kind schreit – und wird zur Ruhe gebracht. Es tobt zu wild – und kommt in die Stille Ecke. Es glaubt, es könne (mit sieben!) alles – und lernt erstmal, dass das offenbar nicht so ist. Es hat Wünsche, Träume, Ideen – und Mama („weiß es besser“) und Papa („hat schon viel erlebt“) kontern mit ihrem „Nein!“. Und in der Schule drillt das System es zum Ja-Sager, denn „man kann ja eh nichts machen“. Das Kind wird nicht gehört, nicht erhört, bleibt unerhört. Desillusionierend? Bis hierhin schon. Doch gut, dass seine Stimme nicht verstummt. Dass aus dem Unerhört-Gefühl ein „Unerhört!“ wird, ein Plädoyer dafür, für das eigene Sein, Denken und Sagen aufzustehen, Gesicht zu zeigen, einzugreifen, weltverändernd. […] Die Spielzeugmenschlein karikieren, wie sich die allseits postulierte Forderung nach Mitbestimmung, Selbstverantwortung, Teilhabe bricht in einer Wirklichkeit, in dem die Bestimmer das Sagen haben.“ (Siegener Zeitung)

In ihrem Stück geht gee whiz! der Frage nach, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit Heranwachsende grundsätzlich Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung entwickeln. Mitbestimmung, politische Teilhabe, Demokratie – Von klein auf benötigen wir unsere Stimme, müssen Standpunkte äußern oder sie sogar bei einer Wahl einsetzen. Demokratie jedoch muss gelernt und gelebt werden.

unerhört - gee whiz!

 

Zur Gruppe:

Die jahrgangsübergreifende Jugendtheatergruppe gee whiz! wurde im Frühjahr 2012 auf Initiative von drei Schülerinnen der Gesamtschule Eiserfeld ins Leben gerufen. Die Probearbeiten, in denen das Bewegungs- und Körpertraining einen großen Stellenwert besitzt, gestalten sich als lebendiger Austausch über Inhalte und szenische Umsetzung. Ein besonderer Fokus liegt zudem auf chorischen Elementen. In den Inszenierungen gab und gibt es keine „Hauptrollen“. gee whiz! versteht sich als Gruppe und entsprechend ist deren Arbeitsweise das Gruppentheater unter Nutzung entsprechender Leitungsformen.
Für ihre bisherigen Inszenierungen erhielt die Gruppe Schultheaterpreise und mehrere Einladungen zu Theaterfestivals.

2018/10/17

Bewerbung für ein Coaching zum SDL 2019

 

Liebe Theater-Kolleginnen,

 hiermit möchte ich euch noch einmal an die Möglichkeit erinnern, euch bis zum 31.10.2018 um eine kostenfreie Begleitung/ Beratung/ Coaching für eure Theaterarbeit zu bewerben:

 Wie in jedem Jahr gibt es den Aufruf zur Teilnahme jeglicher Theatergruppen aller Schulformen am Schultheater der Länder (SdL) ,

das vom 22.- 28.09. 2019 in Halle an der Saale unter dem Motto "Raum.Bühne" stattfindet.

 

Neu seit 2017 ist, dass ihr euch -wenn ihr Motto bezogen arbeitet- um ein kostenfreies Coaching bewerben könnt.

Das Coaching umfasst drei Besuche einer der drei Coaches in NRW im Zeitraum von Ende November 2018 bis zum 30.04.2019, dem Einsendeschluss der Bewerbung für die Teilnahme am Schultheater der Länder 2019.

 

Welche Vorteile habt ihr dadurch?

Ihr bekommt ohne Zusatzkosten künstlerische und theaterpädagogische Begleitung, Beratung und Unterstützung für

- die Gesamtplanung, den Inszenierungsprozess, Inszenierungsideen,

- die Dramaturgie, den Außenblick,

- den Motivationsschub, inklusive Beratung in Sachen Gruppendynamik, Widerstände und Konflikte usw.

  

Wie bewerbt ihr euch ums Coaching?

Schickt bis zum 31.10.2018 ein Inszenierungs- und Dramaturgiekonzept an den Landesverband, Adresse und Ansprechpartner, s.u.

Bewerbungsunterlagen findet ihr im Anhang.

 

 

Was kommt an Arbeit auf euch zu?

- Vlt. 1- 2 Stunden, in denen ihr euch vorab mit euren Schüler*innen überlegt und plant, welche schülerrelevanten Themen sich inszenatorisch in interessanten Räumen oder Raumdarstellungen bewegen.

- Vielleicht 1- 2 Stunden, in denen ihr eine erste Vision eurer Arbeitsweise, des Inszenierungskonzeptes und eurer (ersten) Zielgerade, des dramaturgischen Konzeptes zu Papier bringt.

- Das Ganze in den Bewerbungsbogen eingetragen bis zum 31.10., verschickt an den Landesverband (s.u.) und... FERTIG!

- Bewerbung um Teilnahme am SdL bis zum 30.04. - mit Unterstützung des Coaches!

 

 Bewerbungen für das Coaching in NRW sind zu senden an Thomas Erdmann

(Buchenweg 15c, 51709 Marienheide, terdmann@posteo.de), der im Namen des LV ThiS NRW auch für Fragen zum Coaching zur Verfügung steht.

 

Was kann im schlimmsten Falls passieren?

a) Niemand bewirbt sich um die drei Coaches in NRW, weil alle glauben, das Schultheater der Länder ist "eine Nummer zu groß für mich", alles zu viel Arbeit und überhaupt...

b) Viele Gruppen bewerben sich und nur 3 bekommen die Chance eines Coachings.

 

Ooooder... im "allerschlimmsten Fall":

c) Ihr bewerbt euch und werdet zum Schultheater der Länder eingeladen und dürft für 60€/ Kopf im September 2019 nach Halle an der Saale fahren.

Mit anderen Worten: Arbeit Arbeit Arbeit... Denn ihr müsst eine Wiederaufnahme planen, die Schüler zusammenbekommen, die Genehmigung von der Schulleitung, Schüler ersetzen etc. etc. etc.;-) Natürlich all das neben der Anerkennung eures Schaffens, Spaß, ein Blick über den Tellerrand, Fortbildungen, neue Impulse...;-)

 

Was kann im "besten Fall" passieren?... Für alle, die glauben, "Schultheater der Länder? Das ist eh nichts für mich..."

a) Ihr bewerbt euch um das Coaching. Ihr bekommt das Coaching 

b) Die Arbeit macht Spaß, weil ihr ausnahmsweise mal ein Konzept zu Papier bringen musstet, weil plötzlich alles stimmig ist, aufkommende Widerstände konstruktiv genutzt werden können, Knoten im dramaturgischen Faden entwirren sich durch den Außenblick auf wundersame Weise, weil da einer ist, der sagte: Kill your darling,- and rescue the main idea!

c) Ihr bewerbt euch ebenfalls um die Teilnahme am SdL, plant, all die Mühen auf euch zu nehmen und in Kiel zu glänzen... werdet aber NICHT genommen. Trotzdem gut?

 

Wir finden schon, denn: Ihr seid in den Genuss einer professionellen Beratung gekommen, konntet im Idealfall euer Repertoire erweitern, hattet moralische und künstlerische Unterstützung und das alles ohne Zusatzkosten. Und der Aufwand der Wiederaufnahme entfällt, leider. ;-)

Eine echte Win-Win-Situation. Oder?

 

Wem wir auf diese Weise Lust und Mut machen konnten, der nehme bitte Kontakt zu den Coaches auf:

 

Ost-Westfalen-Lippe: beate.brieden@kulturstrategen.de, Theaterpädagogin (BuT) am Theater Bielefeld

Rhein-Ruhr: simone.hoberg@web.de, Theaterpädagogin (BuT), Deutsch-/ Englisch-/ Lit-/ DuG-Lehrerin an der Luisenschule Mülheim, LV ThS

Rhein-Sieg: n.mackenthun@gmx.de, Theaterpädagogin (But), Koordinatorin der Theater-Medien-Klassen am Albertus-Magnus-Gymnasium Köln

 

 

Wir freuen uns auf zahlreiche Anfragen und über die Weiterleitung an interessierte Kolleg*innen!

 

Herzliche Grüße,

Beate Brieden, Simone Hoberg, Nina Mackenthun

 

2018/10/17

Herbstwerkstatt 2018

Vom 09.11.2018, ab 10 Uhr bis zum 10.11.2018, 18 Uhr veranstaltet der LV ThiS für Lehrer*innen aller Schulformen wieder seine traditionsreiche „Herbstwerkstatt“ in den Räumen des QUA-LiS-Institutes in Soest mit zwei Workshops zu verschiedenen Schwerpunkten. Auch wenn in diesem Jahr ausnahmsweise nur zwei Tage zur Verfügung stehen, steht das eine Workshop-Angebot wie gewohnt im Kontext des nächsten SdL-Themas „Raum. Bühne“, während der zweite Workshop ein anderes Thema in den Fokus nimmt, nämlich die Musikalität von Sprache, Rhythmus und Klängen im Theater.

 Die Kosten betragen inklusive Unterbringung und Verpflegung für Mitglieder des LV ThiS 110€, für Nichtmitglieder 130€, für in Ausbildung Befindliche 90 €.

Der Anmeldebogen finden Sie links auf dieser Seite.

 

Workshop „Raum. Bühne“ mit Mara H. Klimek

Wie wird ein leerer Raum zum Bühnenraum? Nach einem kurzen Überblick der Geschichte und Bedeutung des Bühnenbilds arbeiten wir vor allem praktisch, wie man das Konzept einer Inszenierung räumlich unterstützen kann.

Wir betrachten die räumliche Konstellation Spieler*in-Zuschauer*in und untersuchen, welche Auswirkung diese Entscheidung auf die Spielmöglichkeiten der Akteur*innen haben kann. Zur Umsetzung und Erarbeitung verschiedener Bühnenbildkonzepte bedienen wir uns ungewöhnlichen Materialien, einfachen Mitteln, so wie Licht und Ton.

Mara Henni Klimek studierte Bühnenbild an der Academie Beeldene Kunsten in Maastricht und dem Institut del Teatre in Barcelona. Seit 2013 arbeitet sie als Raumdesignerin, Installationskünstlerin und als Bühnen- und Kostümbildnerin insbesondere im Bereich Jugend- und Musiktheater in Bochum, Essen und Berlin. In ihren Entwürfen ist sie stets auf der Suche nach der Vielfältigkeit des Raumes und seinen assoziativen Potential.

 

 

Workshop „Stille, Sprache und Rhythmus im Theater“ mit Claudia Holzapfel

Der Workshop versteht sich als Einladung, dem eigenen inneren Rhythmus zu folgen und im Umgang mit eigenen, aber auch uns zunächst fremden Texten frei zu werden.

Aus der Stille vom Körper aus gehen, die eigenen Impulse wahrnehmen, ihnen folgen. Töne wollen geformt werden,- das Bedürfnis entsteht, zu kommunizieren. Rhythmus wird lebendig in der Bewegung, der Sprache, über verschiedene Tempi, über Pausen, über den Atem. Hierzu gehört, sich und anderen zuzuhören, mit eigenen und vorgegebenen klassischen und modernen Texten mal einzeln, mal chorisch zu experimentieren. Welche Rhythmen finden sich in einem Text? Wie lässt sich mit ihnen spielen, wohin können sie sich entwickeln? Welche Lebensrhythmen begleiten uns? Wie bedingen sich Sprach- und Bewegungsrhythmus?

Es sollen Wege erforscht werden, neue Erfahrungen im Umgang mit Sprache, Bewegung und Rhythmus für Schultheaterarbeit fruchtbar zu machen.

 

Claudia Holzapfel hat in den U.S.A. und in Deutschland als Tänzerin und Schauspielerin an verschiedenen Theatern gearbeitet. Sie ist neben ihrer schauspielerischen Tätigkeit Dozentin für Schauspiel und Bewegung an der Theaterakademie Köln, am Albertus-Magnus-Gymnasium, am Hölderlin- Gymnasium und am Montessori -Gymnasium in Köln sowie am KiKt Köln. Sie ist als Regisseurin für verschiedene Theaterprojekte und Chöre tätig.

2018/10/17

Bildungspartner NRW

Bildungspartner NRW ist ein gemeinsames Angebot des LVR-Zentrums für Medien und Bildung und des LWL-Medienzentrums für Westfalen im Auftrag des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe.

Bildungspartner NRW ist ein gemeinsames Angebot des LVR-Zentrums für Medien und Bildung und des LWL-Medienzentrums für Westfalen im Auftrag des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe. Als gemeinsames Angebot der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe sowie des Schulministeriums initiieren und koordinieren wir seit 2005 NRW-weit an der Schnittstelle von Land und Kommunen Partnerschaften von Schulen und kommunalen Bildungs- und Kultureinrichtungen. Das Spektrum unserer Aufgaben reicht von der Entwicklung und Bereitstellung von Materialien über fachliche Qualifizierungsangebote für die Lehrerfortbildung bis hin zur Ausrichtung von Wettbewerben, Fachtagungen und Kongressen. Auf der Basis einer Gemeinsamen Erklärung des Landes und der kommunalen Spitzenverbände in NRW gibt es derzeit acht sogenannte Bildungspartnerinitiativen und zahlreiche Fachverbände unterstützen das Vorhaben (vgl. Gemeinsamen Erklärung, S.4) . Es bestehen ca. 1.600 formale Bildungspartnerschaften von Schulen mit insgesamt ca. 400 außerschulischen Einrichtungen. Dies sind Archive, Bibliotheken, Gedenkstätten, Medienzentren, Museen, Musikschulen, Sportvereine oder Volkshochschulen. Insgesamt sind derzeit ca. ein Fünftel aller Schulen in NRW als Bildungspartner NRW registriert. Weitere Informationen zu Bildungspartner NRW und unseren Angeboten bietet Ihnen der Steckbrief im Anhang sowie unsere Webseite www.bildungspartner.schulministerium.nrw.de Wie berichtet, haben sowohl Frau Schorn, Arbeitsstelle Kulturelle Bildung als auch Frau Hegener, MSB angeregt die Landesverband Theater in Schule als „Träger und Unterstützer“ des geplanten Vorhabens zu gewinnen. Damit würde der Landesverband sowohl auf unserer Webseite als auch im Rahmen der Veröffentlichung der Agenda Bühne und Schule neben dem Dt. Bühnenverein, dem AK Kinder- und Jugendtheater und weiteren, offiziell genannt (vgl. Entwurf Agenda|S.2f) .

2018/10/17

Stop separating

erste gemeinsame Tagung von Theaterpädagog*innen und Theaterlehrer*innen

Unter dem Titel „Stop separating! Theaterpädagogische Arbeit in schulischen und außerschulischen Bildungskontexten“ fand vom 24. bis 26. November 2017 eine gemeinsame Herbsttagung der zwei großen theaterbezogenen Bundesverbände statt, die bisher nur selten offiziell zusammengefunden haben:

Der Bundesverband Theaterpädagogik (BuT) und der Bundesverband Theater in Schulen (BVTS) luden Theaterpädagog*innen, -lehrer*innen und sonstige Interessierte aus dem Bildungsbereich ein, einen Dialog miteinander zu beginnen und dadurch mehr über die jeweiligen Blickwinkel ihrer Arbeit in Erfahrung zu bringen und Synergiepotenziale zu erkennen.

So trafen in den Räumlichkeiten des Schultheater-Studios / TPZ Frankfurt (Main) Menschen aufeinander, die – wie sie feststellten – gar nicht so verschiedene Ziele verfolgten, nämlich nachhaltige, künstlerische und pädagogische Arbeit im Bildungsbereich zu realisieren. Natürlich wurden im Gespräch erneut auch Missstände in der Bildungslandschaft thematisiert, die ein störungsfreies Arbeiten auf beiden Seiten mitunter erschweren. Verständnis zu gewinnen für die Arbeit der „anderen“ Seite, war hier ein klares Ziel.

Neben verschiedenen Vorträgen und Diskussionsrunden, in deren Kontext auch Leuchtturmprojekte aus dem deutschsprachigen Raum vorgestellt wurden, bildeten Workshops dabei das Herzstück der Tagung, die am Sonntagmittag mit einer Zukunftswerkstatt endete, bei der Wünsche und Visionen für eine „schöne neue Welt“ des Theaters im Bildungsbereich gesammelt wurden und die alle Teilnehmenden ermutigte, ihr gemeinsames Ziel zu verfolgen.

2018/10/17