Direkt zum Inhalt

  Fortbildung
Fortbildung und Workshops für Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen.
Verbandsarbeit
Wir setzen uns ein für eine Verankerung des Theaterspiels im Unterricht – und zwar in allen Stufen und an allen Schulformen.
Theatertreffen
Förderung von Theatertreffen. Kontakt zu und Vorauswahl der nordrhein-westfälischen Gruppen für das Schultheater der Länder.
Austausch
Erfahrungsaustausch und Fachinformation zwischen Spielgruppen und ihren Lehrerinnen und Lehrern.

 

AKTUELL

Herbstwerkstatt 2020

Liebe Mitglieder des Landesverbandes Theater in Schulen NRW e.v.,
liebe Theater schaffende Kolleg*innen,
 
vor dem Hintergrund der derzeitigen Corona-Schutzmaßnahmen, unvorhersehbaren Pandemie-Entwicklungen im Herbst und auch mancher personeller Engpässe an den Schulen, haben wir uns dazu entschlossen, aus der Herbstwerkstatt einen Herbst-Fachtag zu machen, der kein Fehlen im Unterricht erfordert, aber dennoch in komprimierter Form praktische Arbeitshilfen geben kann.
Gleichzeitig erhalten wir uns so die Möglichkeit zum für die Herbstwerkstatt so charakteristischen persönlichen Kontakt und Austausch unter Theater-Lehrer*innen. Veranstaltungsort ist das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, Elberfelder Str. 48, 42853 Remscheid.
 

Der Fachtag wird als Hybrid-Veranstaltung mit digitalen Workshop-Angeboten vorab, einem analogen Fachtag unter Beachtung der Corona-Hygiene-Maßnahmen und einem digitalen Nachbereitungsangebot in Form von Handouts und Lehrfilmen stattfinden. Unser Fortbildungsangebot für euch im Überblick:
 
Freitag, 27.11.20 von 17.00- 20.00 Uhr: Online-Workshop
Lorenz Hippe: Schreibwerkstatt „Stückentwicklung im Theaterunterricht": z.B. Spiele und Methoden für Einzelne, Paare und Gruppen zum Verfassen eigener Theatertexte. Dieser Workshop ist auch ohne die Teilnahme am 28.11.20 zu belegen.
Kostenbeitrag ohne Folgeworkshop: 5,00€
 
Samstag, 28.11.20 von 10.00- 18.00 Uhr: analoger Workshop
Lorenz Hippe: „Dramaturgie, Inszenierung und Stückentwicklung im Theaterunterricht" Kostenbeitrag: 25,00€
 
Freitag, 27.11.20, 18.00- 19.00 Uhr: Online-Workshop  
Mathias Prinz (Gametheater-Kollektiv machina eX) Einführung: „Theater.digital - Wie kombiniere ich Computer-Spiel mit Theater-Spiel
(nur in Kombination mit dem Folgeworkshop)
 
Samstag, 28.11.20 von 10.00- 18.00 Uhr: analoger Workshop
Mathias Prinz (Gametheater-Kollektiv machina eX): „Theater.digital - Wie kombiniere ich Computer-Spiel mit Theater-Spiel?"
Kostenbeitrag: 25,00€
 
Die Kosten beziehen sich ausschließlich auf die Teilnahme an den Workshops.
 
Wir laden euch ein, ab 09.00 Uhr anzureisen und gemeinsam mit euch (auf Abstand) zu frühstücken.
Aus organisatorischen Gründen im Rahmen der Hygieneschutzverordnung/ Corona SchuVO ist es uns allerdings nicht möglich, vor Ort Kaffee und Mahlzeiten in der Schule anzubieten. Wir möchten euch bitten, für das Ankommen ein eigenes Frühstück mitzubringen. Für die Versorgung mit Wasser ist vor Ort gesorgt.
In der Mittagspause bitten wir euch, euch eigenständig im nahegelegenen Einkaufszentrum mit Essen zu versorgen.
Wir hoffen, dass ihr dieses Angebot in verkürzter Variante leichter annehmen könnt, als es vielleicht in diesen herausfordernden Zeiten bei einer dreitägigen Fortbildung der Fall gewesen wäre.
 
Wichtig für uns ist es, euch weiterhin mit Fortbildungen, Rat und Tat bei eurer sowieso schon herausfordernden Arbeit im Theater-Bereich weiter zu unterstützen, euch Mut zu machen, weiter mit den Schüler*innen Theater zu machen. Denn: Theater ist verdichtetes Leben. Und das Leben muss bekanntlich weitergehen, gerade in Zeiten der Krise und der Distanz.
 
Die diesjährige Mitgliederversammlung wird im Anschluss von 18.30 Uhr stattfinden:
Im diesem Jahr stehen u.a. neue Vorstandswahlen an. Wir bitte euch, auch an diesem Termin teilzunehmen. Eine Einladung erfolgt gesondert im November.
 
Bleibt gesund und wir hoffen auf eine zahlreiche Teilnahme!
Das Anmeldeformular findet ihr im Anhang. Wer sich bereits angemeldet hatte, möge seine Anmeldung bitte erneut tätigen!
 
 
Herzliche Grüße
Thomas Erdmann, Simone Hoberg, Thomas Oberländer, Hille Schroeter-Spliethoff, Axel Mertens, Annika von Busekist und Lutz Krämer

 

 

Lorenz Hippe: Dramaturgie, Inszenierung und Stückentwicklung im Theaterunterricht

 

Dieser Workshop gibt eine praktische Einführung in Methoden zur Stückentwicklung, die sich in der theaterpädagogischen Praxis mit Gruppen bewährt haben. Wir schreiben, bearbeiten und inszenieren eigene szenische Texte und beschäftigen uns mit dramaturgischen Möglichkeiten, wie man Texte zu einem Stück verbinden kann.

 

Freitag, 27.11.20 von 17.00- 20.00 Uhr: Online-Workshop

  • Welche innere Haltung ermöglicht es, mit dem Schreiben anzufangen?
  • Mit welchen Spielen und Methoden wird es Einzelnen, Paaren und Gruppen möglich, eigene Theatertexte zu schreiben?
  • Wie kann man mit diesen Texten weiterarbeiten?

 

Samstag, 28.11.20 von 10.00- 18.00 Uhr: analoger Workshop

  • Wie entstehen Szenen und Figuren aus der Improvisation und dem szenischen Spiel / der szenischen Aktion heraus?
  • Wie können Anleiter*innen die Gruppe am künstlerischen Prozess beteiligen?
  • Welche dramaturgischen Modelle haben sich im Laufe der Theatergeschichte entwickelt und wie können wir darauf für die Stückentwicklung zurückgreifen?

Angelehnt an Lorenz Hippes Buch „Und was kommt jetzt? Szenisches Schreiben in der theaterpädagogischen Praxis“, Deutscher Theaterverlag.

 

Das Freitags-Online-Modul kann auch separat gebucht werden! Wer am Samstag dabei ist, sollte auch das Freitags-Modul besucht haben.

 

Lorenz Hippe arbeitet seit 1992 als Theaterpädagoge, Dramaturg und Regisseur und schreibt seit 2006 Stücke für das professionelle Kinder- und Jugendtheater. Als Dozent für Improvisation, Theaterpädagogik und szenisches Schreiben ist er bundesweit tätig. Seit März 2020 bietet er auch Online-Seminare zur Stückentwicklung an.

 

 

Mathias Prinz: Theater.digital - Wie kombiniere ich Computer-Spiel mit Theater-Spiel?

 

Merkwürdige Zeiten für ein Jubiläum: Seit zehn Jahren überträgt das Gametheater-Kollektiv machina eX die Mechanismen digitaler Spiele in den lebensechten (Theater-) Raum. Nach neun Jahren Computerproblemen, ist im März dieses Jahres ausgerechnet der lebensechte Raum abgestürzt, heruntergefahren, aus dem Netzwerk geflogen. Die Schulen und Theater müssen sich ersatzweise im digitalen Raum neu aufstellen und stehen neuen Herausforderungen gegenüber. 

 

Für die Theaterpädagogik bietet die Verknüpfung von Computerspiel und Theater große Chancen: Hier können die Erfahrungswelten des digitalen und analogen miteinander verschmelzen und Schüler*innen mit verschiedenen Interessen und Neigungen zusammenbringen und motivieren. Im Workshop wollen wir solche Formate kennen lernen, selbst erfinden und gemeinsam an Methoden tüfteln, sie in der Schule nutzbar zu machen.

Dabei werden wir auf die Entwicklungen im November reagieren und im Falle eines zweiten Lockdowns in Form eines Online-Workshops nach Methoden suchen, die auch die Theaterarbeit mit Schüler*innen online möglich macht.

 

Mathias Prinz ist Theaterschaffender, Spieleentwickler und Sounddesigner. Gemeinsam mit dem freien Gametheater-Kollektiv machina eX entwickelt er seit 2010 lebensechte, begehbare Computerspiele. Schon beim Fachtag Schultheater 2019: Das Spiel mit dem Digitalen bot er einen erfolgreichen Workshop zum Thema „Gametheater: Formate, Chancen, Arbeitsweisen“ an.

2020/10/24

Schultheater und Corona

Handreichung für die Durchführung von Theater-Unterricht im angepassten Schulbetrieb in Corona-Zeiten

in Kursen wie Darstellen/ Gestalten, Darstellendes Spiel (Sek I) oder im Literaturunterricht/ Theater (Sek II)

 

Die Schulmail vom 03.08.2020 gibt bezüglich des Theaterunterrichts keine konkreten Vorgaben. Da der Unterricht aber in vollem Umfang als Präsenzunterricht stattfinden soll, ist auch Theaterunterricht (entsprechend zu Sport- oder Musikunterricht) möglich. Daher möchten wir den Theater-Lehrer*innen hiermit eine an die Hand geben, damit der Unterricht in den o.a. Fächern durchgeführt werden kann. Denn es ist von Seiten des Ministeriums für Schule und Bildung NRW ausdrücklich erwünscht, dass auch die Fächer Darstellendes Spiel/ Darstellen und Gestalten wie auch der Literatur-/ Theater-Unterricht und Theater-AGs im Ganztagsbereich wieder stattfinden.

Wichtig ist, dass man sich bei den Unterrichtsvorhaben gründliche Gedanken bezüglich des Infektionsschutzes macht und das Vorgehen mit der Schulleitung abspricht. Denn gerade der Theaterunterricht beinhaltet durch die starke Gruppenarbeit (und den sich daraus ergebenden unterschiedlichen Gruppenkonstellationen), dem Wechsel von Proben- und Aufführungsphasen, der Verwendung von (lauter) Sprache, Körperkontakt und Bewegung oft unklare Situationen, die in der Vorbereitung eine größere Sorgfalt bedeuten.

 

Zu beachten ist für den Theater-Unterricht Folgendes:

 

1) Zwar heißt es in der Schulmail vom 03.08.2020 zur Wiederaufnahme des angepassten Schulbetriebs in Corona-Zeiten, S. 3, Rückverfolgbarkeit: Der Unterricht soll jahrgangsbezogen in Klassen, Kursen oder festen Lerngruppen stattfinden. Eine jahrgangsübergreifende Gruppenbildung wie beispielsweise AGs oder jahrgangsübergreifende Literaturkurse sind nach den strengen Regeln oben nicht möglich. Aber es heißt eben auch: Ausnahmen bilden bereits jahrgangsgemischt zusammengesetzte reguläre Klassen bzw. Lerngruppen, […] sowie Schulsportgemeinschaften. Dieser Passus ist für Theater- oder Musical-Gruppen übertragbar: Er gilt also auch für Theater-AGs, Musical-AGs und den Ganztagsbetrieb mit einer festen -auch jahrgangsübergreifenden- Teilnehmergruppe.

2) Ist es möglich einen Abstand von 1,5m zu gewährleisten, dann kann auf den Mund-NasenSchutz verzichtet werden. Auch hier sollte man folgende Regelung mit der Schulleitung besprechen: Sofern jedoch das Tragen einer Mund-Nase-Abdeckung mit den pädagogischen Erfordernissen und Zielsetzungen der Unterrichtserteilung und der sonstigen schulischen Arbeit nicht vereinbar ist, kann die Schule vom Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung zumindest zeitweise oder für bestimmte Unterrichtseinheiten bzw. in Prüfungssituationen absehen. (S. 2)

3) Beim Sprechen ist auf die erweiterte Reichweite der Aerosole zu achten (siehe Vorgaben für Chöre usw., CoronaSchuVO, S. 6, §8 Absatz 5). Bei lautem Sprechen sollte der Abstand vergrößert werden und gegebenenfalls ein Mund- Nasenschutz verwendet werden Stand: 19.08.2020

4) Entsprechend den Vorgaben für den Sport- oder Musikunterricht ist die Durchführung des Theater-Unterrichts oder der Theater-AG im Freien aus Infektionsschutzgründen sinnvoll. (Schulmail 03.08.20, S. 14/ 15).

5) Auch die Zusammenarbeit mit externen Partnern (z.B. Kultur und Schule-Projekte) ist wieder möglich (ebd, S. 15/ 16.).

 

Für den Unterricht könnten folgende Rituale/ Regeln hilfreich sein:

 

• beim Betreten des Probenraumes eine Möglichkeit zur Handdesinfektion als Ritual einrichten • regelmäßiges Lüften

 

• wenn möglich (und insbesondere, wenn zueinander gesprochen wird) den Mindestabstand von 1,5m einhalten – besser mehr -, keine Kontaktübungen • feste Sitzplätze mit Abstand von 1,5m auch im Kreis und als Zuschauer*innen (hier Abstand zur Bühne: 4m, laut CoronaSchVO, 14.08.- 31.08.2020, S. 6, § 8)

 

• feste Arbeitsbereiche für fest eingeteilte Gruppen, die Arbeitsbereiche in dem Arbeitsraum dafür abkleben

 

• choreographierte Übergänge zwischen den einzelnen Arbeitsformen (Kommt die Gruppe beispielsweise im Zuschauerbereich zusammen, wo die Schüler jeweils einen eigenen Sitzplatz haben und gehen von dieser Position in einen Warm-Up Kreis auf der Bühne, dann erfolgt dieser Übergang auch in einer gewissen Reihenfolge)

 

• bei Gruppenarbeit möglichst feste Gruppen über längere Zeiträume (mehrere Stunden) bilden (Gruppenzugehörigkeiten und Sitzpläne müssen natürlich festgehalten werden)

 

• Verzicht auf besonders körperlich anstrengende Übungen, sowie Übungen, die lautes Sprechen erfordern

 

• Übungen wo möglich mit Mundschutz durchführen, auf jeden Fall muss der Mundschutz getragen werden, wenn die Warm-Up Formation zusammenkommt

 

Übungen für große Gruppen (Raumläufe, Sprechchöre usw.) sind dabei natürlich schwierig. Aber viele Partnerübungen und Übungen in Kleingruppen lassen sich gut auf diese Situationen übertragen. Etwas grob gesprochen kann man dabei zwei Wege gehen:

1) Man versucht dem Problem der Nähe zu entgehen und sucht Übungen, die sowieso auf Nähe verzichten.

2) Man macht die Schwierigkeit zum Thema und hofft, dass aus den Reibungen auch neue und interessante Erfahrungen entstehen. Beide Wege kann man auf der Eben von einzelnen Übungen, als auch im Zusammenhang mit einer Inszenierungsidee verfolgen

 

Vorschläge und Ideen für ein Grundkonzept des Theaterunterrichts/ Theater-AG

 

Wenn Gruppen ein neues Projekt beginnen, dann sollten die Rahmenbedingungen so gewählt werden, dass die obigen Regeln eingehalten werden können. Evtl. kann es auch spannend sein, entsprechende Vorgaben kreativ auch als Verfremdungseffekt zu nutzen, denn die größere Distanz der Spieler*innen und evtl. ein Mund-/Nasenschutz können auch eine interessante theatralische Wirkung entfalten. Wenn Produktionen ohne diese Regeln bereits im letzten Schuljahr begonnen wurden, dann müssen die Szenen im Hinblick auf die Hygieneregeln noch einmal überarbeitet werden. Ob die Regelungen in absehbarer Zeit soweit gelockert werden können, dass wieder ohne Abstand gespielt werden kann, ist im Moment kaum abzuschätzen. Stand: 19.08.2020 Da es ebenfalls vorkommen kann, dass ein Teil des Unterrichts wieder als Distanzunterricht stattfinden muss, sollte man auch für diesen Fall Arbeitsmöglichkeiten in das Konzept einbauen, z.B.:

• Textproduktion und Bearbeitung, Solo-Erarbeitung (z.B. Rollenstudium)

 

• Video zum Einsatz in einer Produktion, z.B. als Ersatz für eine Szene (Dialog aus zwei Videos zusammenschneiden usw.), als atmosphärischer Hintergrund, als Doppelung einer Bühnenhandlung, als Verlegung der Handlung in eine digitale Welt mit Verwendung von Chats/ Videokonferenzen usw., Loops…

 

• Soundscapes, Hörspielelemente, Texte als Hintergrund für eine Bühnenhandlung aufnehmen, u.a.

 

• Hier ergeben sich (bei entsprechender technischer Ausstattung und Improvisationslust) auch interessante Arbeitsansätze zur Verbindung von Live-Spiel und Medieneinsatz.

 

 

Inspiration und Vorschläge für Übungen im Theaterunterricht

 

Raumläufe: Sind einerseits problematisch, weil schnell eine große Nähe entsteht. Andererseits gibt es eine Menge Varianten, die eben mit Abstand arbeiten – z.B. dass alle Teilnehmer*innen wie Magnete sind und sich gegenseitig abstoßen, oder die Aufgabe, dass alle Spieler*innen gleichmäßig im Raum verteilt sind und den Raum in Balance halten müssen. Direkte Wege werden durch die Wege mit dem größten Abstand ersetzt und werden umständlich und kompliziert. Die Metrik der kürzesten Distanz wird sozusagen durch die Metrik der sichersten Wege ersetzt. Interessant zu erforschen, wäre es auch, bei schon geprobten Szenen Bühnengänge auf diese Weise zu überarbeiten und die menschlichen „Hindernisse“ eben zum Thema zu machen. Zu überlegen wäre allerdings, wie man diese Übungen anleitet, damit der Abstand am Anfang immer eher zu groß bleibt – sicherlich ist am Anfang dabei die Verwendung der Maske wichtig, bis die Übungen sicher beherrscht werden. Oder man startet mit sehr wenigen Personen und steigert solange, wie es „sicher“ ist. Weitere Raum-/ Weg-/ Bühnen-Konzeptionen, die den Schutzmaßnahmen gerecht werden, könnten sein: Arbeit auf Inseln, in Schienen, in Handlungsschleifen, Stationentheater oder Collagen in Gruppenarbeit.

 

Tableaus/Standbilder: Wie sieht es aus, wenn Tableaus mit Abstand nachgebaut werden müssen? Beziehungen können durch Standbilder gut veranschaulicht werden. Wenn man mit Abstand arbeitet, dann ist körperliche Nähe nur begrenzt möglich und muss durch Haltungen und Ausdruck kompensiert werden.

 

Welche Möglichkeiten gibt es also in diesem Rahmen Nähe zu erzeugen?

 

Dialoge auf Abstand, Anfassen mit Abstand, Augenkontakt statt Körperkontakt, digital vermittelte Nähe – eine Person unterhält sich mit einer anderen Person, die gefilmt wird (Handykamera an den Beamer anschließen – fertig). Auch eine Folge von Standbildern, die eine Geschichte erzählen, sind möglich, so dass die Übergänge zwischen den Bildern im „Zug um Zug“-Modus gestaltet werden können. Dadurch kann im sicheren Rahmen Abstand gewahrt bleiben.

 

Wie können wir Nähe erzeugen?

 

Kampf um einen Stuhl: Ein Stuhl steht auf der Bühne. Drei Spieler*innen improvisieren eine kleine Szene, bei der sie u.a. die Aufgaben verfolgen, sich auf den Stuhl zu setzten, also auch andere von dem Stuhl zu vertreiben. Dies kann jetzt nicht mehr über Berührungen (vom Stuhl ziehen usw.) versucht werden, sondern muss spielerisch gelöst werden (wie kann man die Person vom Stuhl locken?). Auch hier könnte das „Zug um Zug“-Prinzip zu mehr Ordnung und Sicherheit führen.

 

Ideen zur Thematisierung des aktuellen gesellschaftlichen Zusammenseins:

 

1) Komm mir nicht zu nah

Die Angst vor Nähe, wie kann man Vertrauen aufbauen und zulassen? Welche Methoden haben wir entwickelt, um uns zu schützen? Uns vielleicht auch vor der Welt zu schützen… Oder auch: Komm mir nah…was berührt mich, wenn mich nichts berührt.

2) World Calling

Kontaktaufnahme mit den Fremden – Menschen, die nicht das Haus verlassen können und nach Kontakten suchen. Zeit totschlagen. Verlassen sein. Um Hilfe rufen.

3) Es gibt keine Gesellschaft – oder doch?

„There is no such thing as society“. Margaret Thatcher wird gern mit dem Satz zitiert, so etwas wie eine Gesellschaft gebe es gar nicht, sondern es gebe nur Individuen, deren Familien und Gruppen, die sich um Interessen bildeten (vermutlich um sich mit schwindendem Interesse wieder aufzulösen). Also: Was eint uns? Ich stelle mir eine Leinwand mit vielen Personen vor – wie in einer Videokonferenz. Alle haben eigene Interessen, eigene Wege, wie sie ihre Zeit verbringen, was sie tun. Immer wieder tauchen Personen auch mal live auf der Bühne auf (vielleicht so als würden sie ab und zu ihr Haus verlassen um dann einkaufen zu gehen… Vielleicht reagieren die Personen auf der Leinwand darauf. Wenn gemeinsame Interessen entstehen, werden die Gruppen umsortiert, bis sie sich wieder auflösen. Auch diese Gruppen können auf der Bühne agieren. Gibt es trotzdem gemeinsame Interessen, etwas das aus diesen Individuen eine Gesellschaft macht? Hier ist sowohl ein utopisches, als auch ein dystopisches Ende denkbar.

4) Alles ist anders…

Was ist, wenn unsere Welt nach neuen Regeln funktioniert? Wenn wir Konventionen einfach umdrehen, wenn wir uns nicht mehr auskennen und verloren sind. Wenn wir nach neuen Wegen suchen müssen. Wenn wir in Betten stehen und auf Stühlen liegen. Wenn alles falsch ist, was vorher richtig war. Oder umgekehrt. Vielleicht ist anders ja auch gut, nur neu halt. Vielleicht haben wir Mut, Dinge auf den Kopf zu stellen und dann neu zu betrachten.

 

Aufführungen und Präsentationen

 

Nach den derzeitig gültigen Vorgaben (CoronaSchVO, Fassung vom 14.08.- 31.08.2020, S. 6, §8) scheinen auch Schulaufführungen unter Einhaltung einiger Regeln und dem damit verbundenen Aufwand möglich. Auch hier sind sicherlich Absprachen mit der Schulleitung wichtig. Wir möchten euch aber empfehlen, hinsichtlich der konkreten Planung von Aufführungen innerhalb der nächsten Monate noch zurückhaltend zu sein. Letztendlich können wir hier alle nur entsprechend der jeweils gültigen Verordnung planen. Bleibt also offen für alles, was erlaubt und nicht verboten ist. Es gilt auch hier kreative, vernünftige Lösungen zu finden. Daher möchten wir eure Aufmerksamkeit auch auf rein digital erstellte und übermittelte Präsentationen lenken. Im Laufe des Lockdowns waren diesbezüglich eine Menge Experimente zu sehen.

Stand: 19.08.2020

2020/10/24

3.Newsletter des LVThis 2020

 

Liebe Mitglieder des Landesverbandes, liebe Theater schaffende Kolleg*innen,

 

der Schulbetrieb ist wieder aufgenommen worden, Schüler*innen erhalten wieder im gesamten Klassenverband Unterricht. Dies ist auf jeden Fall in Zeiten von Corona grundsätzlich gut und begrüßenswert ist. Dennoch stellen uns die nötigen Schutzmaßnahmen vor zusätzliche Herausforderungen, gerade für den Theater-Unterricht. Deshalb erhaltet ihr/ erhalten Sie mit dieser Mail gleichzeitig eine Handreichung, die in ihrer Interpretation der Schulmail vom 03.08.2020 zur Wiederaufnahme eines angepassten Schulbetriebs in Corona-Zeiten zu Beginn des Schuljahres 2020/ 2021 mit dem Ministerium für Schule und Bildung NRW so vorbesprochen ist.

Darüber hinaus möchten wir mit dem Newsletter weitere Hilfestellungen für die Theaterarbeit bieten und über weitere Entwicklungen informieren. Uns allen sollte dabei bewusst sein, dass Theater als Teil der kulturellen Bildung, als Möglichkeit für Kinder und Jugendliche nicht nur unmittelbare Erfahrungen der Selbstwirksamkeit und des kreativen und produktiven Selbstausdrucks bedeutsam ist, sondern auch einen wesentlichen Teil ihrer Persönlichkeitsentwicklung ausmacht. Die Entwicklung an den Schulen, dass im Falle des eingeschränkten Präsenz-Unterrichts die sogenannten Hauptfächer in den Fokus des Lerngeschehens rücken, dem sich alle anderen Fächer unterordnen müssen, sehen nicht nur wir, sondern auch andere kulturelle Vereinigungen als alarmierend an. Wer sich hierüber näher informieren möchte, folge z.B. diesem Link:

https://www.bkj.de/ganztagsbildung/wissensbasis/beitrag/kulturelle-bildung-an-und-mitschulen-jetzt-erst-recht/

Schon allein daher ist es uns ein großes Anliegen, die Theaterarbeit in den Schulen im Unterricht und in den Arbeitsgemeinschaften zu unterstützen.

 

Hilfestellungen, Konzepte für Distanz-Unterricht, Teil-Präsenzunterricht u.v.m.

Hier die Links zu weiteren Padlets, die vom Landesinstitut für Lehrerfortbildung und Schulentwicklung in Hamburg und Axel Sohnius (QUALiS/ NRW) zusammengestellt wurden, und uns als sehr hilfreich erscheinen. Zu beachten sind hier lediglich die möglichen Einschränkungen durch unterschiedliche Rahmenbedingungen hinsichtlich der landesentsprechenden CoronaSchVO.

https://padlet.com/axelsohnius/uewnyqenbn3plac1 (QuaLiS NRW/ Soest)

 

https://padlet.com/eva_voermanek/MehralsnureinFach  Musik, Kunst und Theater im Fach übergreifenden Unterricht, erstellt am LI Hamburg

 

https://padlet.com/nickdoormann/theaterinderschule (von Johanna Vierbaum/ Nick Doormann/ Sven Asmus)

 

 

Schuljahr 2020/ 2021, 1. Halbjahr im Überblick: Fortbildungen und Unterstützungsangebote

 

Kompetenz-Check „Schultheater“, 24.09.- 26.09.2020, veranstaltet von der QUA-LiS NRW,

Bewerbungsschluss: 01.09.2020

weitere Infos unter: https://www.qua-lis.nrw.de/qua-lis/kc-schultheater.html

als eins der wenigen Unterstützungsangebote, die für Projekte im Schultheater in diesem Herbst bleiben. Er reagiert auf die zweite Infektionswelle mit dem Erreger covid-19

• durch eine inhaltliche Programmanpassung,

• durch die notwendigen Schutzmaßnahmen,

• durch ein Alternativangebot für Kurse, die nicht nach Soest reisen können.

Fünf Kurse werden in diesem Jahr entweder in der eigenen Schule beraten oder können nach Soest reisen.

 

unsere traditionelle Herbstwerkstatt mit Durchführungsgarantie: analog oder digital!

26.11.- 28.11.2020, Anmeldeschluss ist der 06.11.2020

• Dramaturgie und Inszenierungskonzepte mit Lorenz Hippe (Theaterpädagoge BuT, Dozent (Theaterwerkstatt Heidelberg), Dramaturg, Regisseur, Autor)

• SdL-Thema (aktueller denn je!): Theater und Digitalität mit Matthias Prinz vom Medientheaterkollektiv „Machina Ex“

Mitgliederversammlung und Wahl des Vorstands für 2020- 2023

Bei Beratungsbedarf per Mail, telefonisch oder auch vor Ort, meldet euch gern! Wir wünschen euch beim Unterrichten und Theatermachen Geduld, Kreativität, Freude, Spiellust, gut gelaunte Schüler*innen, vor allem aber, dass ihr gesund bleibt.

 

Herzliche Grüße, Simone Hoberg (für den Vorstand)

2020/10/24

SDL 20.2.0 - digital

Liebe SpielleiterInnen, liebe Spielgruppen,

nachdem Ihr schon so viel Arbeit, Energie und Kreativität in eure Produktionen gesteckt habt, war die Absage des SDL in Ingelheim wahrscheinlich sehr enttäuschend. Daher haben wir uns Gedanken darüber gemacht, wie wir eure Auseinandersetzung mit dem SDL-Thema global.lokal digital auf https://sdl2020.de/ im SDL-BLOG 20.2.0 sichtbar machen können und haben uns dafür folgende Formate überlegt:

 

1. Die Digitale Bühne

Dieses Produkt-Format greift die Idee eines online-Schultheatertreffens auf. Es sind zwei Präsentationsformen möglich:

1.1 Ein Video von oder zu eurer Aufführung, das bereits Erprobtes zeigt. Erwartet wird nicht ein kompletter Mitschnitt eurer Aufführung (schön, wenn es den gibt J), auch ein Zusammenschnitt von Probe-Ergebnissen ist denkbar.

1.2 Ein 5-minütiger Trailer eures „global.lokal“-Projekts, in dem Ihr euer Thema konzentriert und durch Formen der Digitalität transformiert unter den Bedingungen der Coronapandemie präsentiert.

 

2. Der Digitale Probenraum

Dieses Prozess-Format zeigt forschende Einblicke in euren digitalen Arbeits- und Probenprozess. Das Video hat eher dokumentarischen Charakter, es kann Reflexionen, Gespräche, Interviews beinhalten, die Möglichkeiten und Grenzen der digitalen Probenarbeit thematisieren und zeigt, wie ihr unter den Bedingungen der Coronapandemie mit Formen der Digitalität probt.

 

Wir sind sehr gespannt, was auf dem SDL-BLOG 20.2.0 auf https://sdl2020.de/ entstehen wird, wenn wir im aktuellen Blick auf die Corona-Krise, die unser Leben gerade einschneidend bestimmt und verändert, die beiden nächsten SDL-Themen Theater.Digitalität (2021 in Ulm) und global.lokal (2022 in Ingelheim) im Zusammenhang sehen und ihr an euren Themen und Projekten unter neuen Bedingungen und in und mit digitalen Formen weiterarbeitet. Was soll sich wie warum verändern?

 

Bitte sendet euer Videomaterial und die Einverständniserklärungen ab sofort an toniokempf@gmail.com. Für die Digitale Bühne ist der Einsendeschluss der 1.9.20, der Digitale Probenraum bleibt offen bis zum nächsten SDL. Für die Veröffentlichung auf https://sdl2020.de/ und im Digitalen Forum Schultheater auf der BVTS-Seite benötigen wir die Einverständniserklärungen der Spieler*Innen zum Verwenden des Bildmaterials. * Siehe Vorlage https://sdl2020.de/inhalt/digitaler-probenraum-1 zum Unterschreiben.

 

Wir hoffen auf viele verschiedene SDL-BLOG 20.2.0-Beiträge auf der Digitalen Bühne und im Digitalen Proben- und Forschungsraum und grüßen euch herzlich.

 

Barbara Hahn-Setzer und Maren Herfurth für den LV.TS Rheinland-Pfalz

Ulrike Mönch-Heintz und Tonio Kempf für den BVTS

 

2020/10/24

Kompetenzcheck Schultheater 2020 – jetzt bewerben!

Seit dem 1. Juni läuft die Bewerbungsphase für den „Kompetenzcheck Schultheater“. Er findet vom 24. bis 26. September 2020 mit fünf von der Jury ausgewählten Kursen statt. Selbstverständlich ist die Durchführung gebunden an die gültigen Hygieneschutzverordnungen und abhängig von der Entwicklung der aktuellen Infektionswelle mit dem Erreger covid-19. QUA-LiS  stellt sich auf die Einschränkungen ein, die wahrscheinlich auch nach den Sommerferien gelten werden, und minimiert alle unnötigen Kontakte und sonstigen Risiken. Die Veranstaltung stellt sich auf die diesjährige Lage ein

· durch eine inhaltliche Programmanpassung,

· durch die notwendigen Schutzmaßnahmen und

· durch ein Alternativangebot für die eigeladenen Kurse, falls die Präsenzveranstaltung in Soest abgesagt werden muss oder nur für eine reduzierte Zahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern ermöglicht werden kann.

 

Trotz der Umstellungen in diesem Jahr bleibt es das Hauptziel, ihrem Theaterkurs eine Beratung in Ihrem Theaterprojekt durch Theaterprofis zu ermöglichen. Wenn es Ihnen gelingt, alle an der Entscheidung Beteiligten trotz aller Bedenken von einer Fahrt nach Soest zu überzeugen, können Sie anreisen. Falls dies nicht gelingt, reichen Sie bitte dennoch eine Bewerbung ein, denn Sie können das „ambulante“ Angebot in Anspruch nehmen, eine kostenlose professionelle Beratung an der Schule als Alternative zum Reisen. Die Theaterpädagogen würden bei diesen Kursen an Ihrem Schulort tätig werden. Selbstverständlich entfallen ohne Aufenthalt in Soest auch die Teilnahmegebühren.

 

Warum Schultheater trotz der schwierigen Situation? Gerade in Coronazeiten ist Theater als Methode geeignet, um sich auf die besonderen Erfordernisse von Schule einzustellen. Schülerinnen und Schüler mit Erfahrungen im Schultheater bringen in diesen Zeiten besonders wertvolle Kompetenzen in den Schulalltag ein. Weitere Informationen zu den Schutzmaßnahmen und Besonderheiten in diesem Jahr finden Sie unter https://www.qua-lis.nrw.de/qua-lis/kc-schultheater.html .

 

Die curricularen Vorgaben des Literaturkurses oder von Darstellen & Gestalten gelten weiterhin als Leitlinie der Beratung. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass das Vorhaben im Rahmen von bewertetem Unterricht stattfindet (z.B. in einem Literaturkurs Darstellen & Gestalten). Der Schwerpunkt des Jahres 2020 lautet auch diesmal "Wie können wir die Kompetenzen entwickeln, die für unsere Projekte notwendig sind?" Ein weiterer inhaltlicher Akzent liegt auf dem Umgang mit der besonderen Zeitsituation.

2020/10/24

SDL 2020 - leider abgesagt

Leider musste jetzt auch das SDL 202 in Ingelheim abgesagt werden. Der Bundesverband Thater in Schulen hat dazu die folgende Erklärung veröffentlicht:

Der Vorstand des BVTS hat in Absprache mit dem Landesverband Theater in Schulen in Rheinland-Pfalz und dem Ministerium für Bildung in Mainz das Schultheater der Länder 2020 in Rheinland-Pfalz/Ingelheim abgesagt. Wir bitten alle Betroffenen und an der Veranstaltung Interessierten um Nachsicht und Verständnis für die besondere Situation, deren Entwicklung ja tagtäglich in den Medien verfolgt werden kann. Wir haben nach bestem Wissen und Gewissen, nach sorgfältiger Prüfung und unter Berücksichtigung wissenschaftlicher sowie rahmenbedingender Argumente entschieden, die Vorbereitung der Veranstaltung zu beenden.

Wir drücken unser großes Bedauern aus, wissend, wie viele Kolleginnen und Kollegen sowie Schülerinnen und Schüler sich auf den Weg gemacht haben, ihre Stücke zum Thema „global.lokal“ zu entwickeln und wie sehr das Vorbereitungsteam in Ingelheim damit beschäftigt war, die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Festival zu schaffen. Dafür danken wir allen Beteiligten sehr! Wir hoffen, dass es gerade auch vor dem Hintergrund des so aktuell gewordenen Themas, möglich sein wird, das Schultheater der Länder in Rheinland-Pfalz in einem der folgenden Jahren durchführen zu können.


Der Vorstand des BVTS hat in Absprache mit dem Landesverband Theater in Schulen in Rheinland-Pfalz und dem Ministerium für Bildung in Mainz das Schultheater der Länder 2020 in Rheinland-Pfalz/Ingelheim abgesagt. Wir bitten alle Betroffenen und an der Veranstaltung Interessierten um Nachsicht und Verständnis für die besondere Situation, deren Entwicklung ja tagtäglich in den Medien verfolgt werden kann. Wir haben nach bestem Wissen und Gewissen, nach sorgfältiger Prüfung und unter Berücksichtigung wissenschaftlicher sowie rahmenbedingender Argumente entschieden, die Vorbereitung der Veranstaltung zu beenden.

Wir drücken unser großes Bedauern aus, wissend, wie viele Kolleginnen und Kollegen sowie Schülerinnen und Schüler sich auf den Weg gemacht haben, ihre Stücke zum Thema „global.lokal“ zu entwickeln und wie sehr das Vorbereitungsteam in Ingelheim damit beschäftigt war, die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Festival zu schaffen. Dafür danken wir allen Beteiligten sehr! Wir hoffen, dass es gerade auch vor dem Hintergrund des so aktuell gewordenen Themas, möglich sein wird, das Schultheater der Länder in Rheinland-Pfalz in einem der folgenden Jahren durchführen zu können.

2020/10/24